Die Schlacht ist noch nicht gewonnen!

Presse


SPD-Ortsvereine aus Landshut und Dingolfing-Landau übergaben Unterschriftenlisten an Ver.di: (v.li.) Ruth Müller (Landshut), Hartmut Veitengruber (Ver.di), Anja König (Landshut), Alfred Mirlach (IG BAU), Peter Forstner (Neufahrn) und Dr. Bernd Vilsmeier (Dingolfing-Landau).

SPD-Ortsvereine übergaben Unterschriften an Ver.di

Dingolfing-Landau.
Hervorragend hat die Zusammenarbeit zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) und der SPD in den Landkreisen Landshut und Dingolfing geklappt, stellte Ver.di Bezirksgeschäftsführer Hartmut Veitengruber fest. Gemeinsam habe man in unzähligen Veranstaltungen für das Menschenrecht auf Wasser und Wasserversorgung in öffentlicher Hand geworben.

Viele SPD-Ortsvereine hatten beispielsweise bei Infoständen, Veranstaltungen und Märkten in den letzen Wochen Unterschriften vor Ort für den Erhalt der Wasserversorgung in kommunaler Hand gesammelt, und übergaben diese im Landshuter Ver.di-Büro an den Bezirksgeschäftsführer Hartmut Veitengruber. Die beiden SPD Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier aus Dingolfing-Landau und Ruth Müller aus dem Landkreis Landshut haben mit überregionalen Veranstaltungen die Menschen für dieses Thema sensibilisiert und um Unterschriften geworben. In vielen Veranstaltungen, Info-Ständen und auf Märkten wurde das Thema Wasserversorgung diskutiert und man ist mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, die dort auch mit ihrer Unterschrift das europäische Volksbegehren unterstützten.

Hartmut Veitengruber nahm sichtlich erfreut einige hundert Unterschriften entgegen und konnte berichten, dass die Europäische Bürgerinitiative für das Menschenrecht auf Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung vor wenigen Tagen die letzte Hürde genommen habe: Luxemburg, Finnland und Litauen haben als sechstes bis achtes Land das Mindestquorum erreicht. Zuvor hatten Deutschland, Österreich, Belgien, Slowenien und die Slowakei bereits das Quorum erlangt. Nun habe man die formalen Anforderungen für eine Anhörung durch die EU-Kommission erfüllt.

„Dieser Erfolg ist den vielen Gewerkschaftsmitgliedern im DGB und der aktiven Unterstützung zahlreicher Verbände und Parteien, besonders auch der SPD in Niederbayern zu verdanken“, so Veitengruber, "dies ist ein erster Schritt, um die Privatisierung unseres Trinkwassers zu verhindern. Aber die Schlacht ist noch nicht gewonnen".

 
 

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