SPD Kreisverband Dingolfing-Landau

SPD Kreisverband Dingolfing-Landau

Kommunen sind das Rückgrat des Freistaats
Die SPD-Kommunalpolitiker aus Rottal-Inn und Dingolfing-Landau fordern planbarere Finanzen für die Kommunen

Johannes Schätzl MdB zu Besuch bei der SPD in Simbach

Ob Kinderbetreuung, Trinkwasserversorgung, Schwimmbäder, Büchereien oder Abwasserreinigung: Unsere Kommunen sind für die Menschen da und müssen die Herausforderungen vor Ort bewältigen, Dazu benötigen sie ausreichend Geld - keine Almosen der Staatsregierung, sondern einen regelmäßigen planbaren Etat statt undurchsichtiger Fördermaßnahmen, um ihre vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. Unsere Kommunen sind das Rückgrat des Freistaats, erklärten die SPD-Kommunalpolitiker aus den Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn, die mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Schätzl zu einer Tour in beiden Landkreisen am vergangenen Mittwoch unterwegs waren. Dazu besuchten sie die SPD-Vertreter mit Vorsitzenden Markus Richter in Simbach bei Landau, angeführt von den beiden SPD Kreisvorsitzenden Severin Eder und Dr. Bernd Vilsmeier. „Wir als SPD stehen an der Seite der Kommunen, wollen sie besser unterstützen und ihnen mehr vom Steuerkuchen wie auch vom Investitions-Sondervermögen des Bundes abgeben“, so der Tenor der Gespräche mit Johannes Schätzl MdB. Mit voller Kraft setzen wir uns für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern ein – egal, ob in der Stadt oder auf dem Land.“

SPD Eichendorf diskutiert Finanzlage und fordert stärkere Unterstützung für Kommunen
Die Mitglieder des Ortsverein Eichendorf mit Dr. Bernd Vilsmeier

Eichendorf – Am 12. April fand die Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Eichendorf statt. Neben den Mitgliedern konnte Ortsvorsitzender Markus Kaiser auch den SPD-Kreisvorsitzenden und Kreisrat Dr. Bernd Vilsmeier begrüßen.

In seinem Tätigkeitsbericht blickte Kaiser zunächst auf die zurückliegende Kommunalwahl zurück. Dabei konnte die SPD-Liste erneut zwei Sitze im Gemeinderat erringen. Dieses Ergebnis unterstreiche die kontinuierliche Verankerung der SPD in der Kommunalpolitik vor Ort. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand jedoch die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde. Bereits im Vorfeld der Wahlen habe der Ortsverein mehrfach darauf hingewiesen. Der aktuelle Haushalt sehe eine Neuverschuldung von 1,8 Millionen Euro vor, während die Schulden in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen seien.

SPD-Ortsverein Eichendorf stellt Weichen für eine sichere und zukunftsfähige Gemeinde
Der Ortsvorsitzende Markus Kaiser (5. Von links) stimmte die Mitglieder des Ortsvereins auf den Wahlkampf ein.

Mitgliederversammlung setzt Schwerpunkte auf Hochwasservorsorge, medizinische Versorgung und nachhaltige Finanzpolitik

Der SPD-Ortsverein Eichendorf hat bei seiner Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag im Gasthaus Grillhaus zentrale Zukunftsthemen der Marktgemeinde in den Mittelpunkt gestellt. Ortsvorsitzender Markus Kaiser stimmte die Mitglieder zugleich auf den Endspurt im Wahlkampf ein und betonte die Verantwortung der Kommunalpolitik gegenüber allen Generationen.

„Die Bürgerinnen und Bürger müssen im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Eine nachhaltige Finanzplanung, mehr Sicherheit – gerade für unsere Senioren im Straßenverkehr – und eine verlässliche Daseinsvorsorge sind entscheidend für die Lebensqualität in Eichendorf“, so Kaiser.

 

SPD Moosthenning nominiert Gemeinderatsliste
Die Gemeinderatsliste der SPD Moosthenning mit Dr. Bernd Vilsmeier (re.)

Gemeinderat Florian Huber wieder Listenführer

. Seit mehreren Jahrzehnten ist der Wahlvorschlag „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“ mittlerweile im Gemeinderat der Gemeinde Moosthenning durch unterschiedliche Persönlichkeiten vertreten und bringt auch zur kommenden Wahl für Gemeinderat und Kreistag wieder einen eigenen Vorschlag ein. Versammlungsleiter Dr. Bernd Vilsmeier begrüßte im Sportheim des SC Lengthal die Mitglieder und Anhänger des SPD-Ortsvereins Moosthenning und leitete die Aufstellung der Gemeinderatsliste ein. Gemeinderatsmitglied Florian Huber zeigte sich erfreut, dass es auch in diesem Wahljahr wieder gelungen sei, neue Gesichter auf die Liste zu setzen. „Wir bleiben ein Wahlvorschlag aus der Mitte der Bevölkerung, der sowohl aktiven Mitgliedern als auch parteiunabhängigen Bewerbern aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen, Berufsfeldern und Ehrenämtern eine Plattform ermöglicht“, betonte Huber. In der vergangenen Periode konnte die Erneuerung überfälliger Gemeindestraßen, Bauleitplanungen oder der Abschluss von Hochwasserschutz sowohl finanziell als auch politisch umgesetzt werden, auch beim Breitbandausbau waren größere Schübe zu verzeichnen. Dies müsse in anderen Ortsteilen weiterverfolgt werden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Florian Huber, der im Gemeinderat als ordentliches Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, als Vorsitzender des Rechnungs- und Prüfungsausschusses sowie als stellvertretendes Mitglied im Bauausschuss vertreten ist, erklärte vor der Versammlung gleichzeitig: „Auch die kommenden Jahre werden anspruchsvoll sowie viel Kraft und Aufmerksamkeit erfordern“. Die Kommune konnte sich in den vergangenen Jahren stets auf eine komfortable Haushaltslage stützen, dies könne sich jedoch Schlag auf Schlag verändern. Dann sei ein stärkerer Blick auf eine gesunde ökonomische Standortentwicklung gefragt, durch moderate Anbringung zukunftsfähiger Gewerbeeinheiten oder Mischgebiete sowie lokale Energieerzeugung. Die soziale Frage dürfe nicht außer Acht geraten, denn durch die Altersentwicklung brauche es attraktive Angebote für Senioren vor Ort. Die Förderung von Bewegung und Sport sei meistens ein wichtiger Schlüssel, um Kinder frühzeitig für Aktivität und Gemeinschaft zu gewinnen. Die Aufstellungsversammlung schickte für die anstehende Gemeinderatswahl folgende Reihung in schriftlicher und geheimer Wahl einstimmig ins Rennen: Florian Huber (Bankangestellter, Gemeinderatsmitglied, Ausschussvorsitzender, Moosthenning), Markus Wolf (Orgel- und Harmoniumbauer, Dornwang), Alfred Gruber (Dipl.-Sozialpädagoge FH, Forst), Reinhard Hog (B.Eng., Prüfingenieur, Moosthenning), Ludwig Brandl (Dipl.-Wirtschaftsingenieur FH, Ottering), Florian Galliwoda (Fachkraft für Lagerlogistik, Dornwang), Katharina Wilfert (Bilanzbuchhalterin, Moosthenning), Gregor Gegenfurtner (B.A., Staatswissenschaftler, Rimbach), Günter Nentwig (Messtechniker, Moosthenning) und Walter Peter (IT-Systembetreuer, Unterhollerau). Da zehn Personen aufgestellt wurden, hat die Versammlung entschieden, alle Kandidatinnen und Kandidaten doppelt auf der Liste zu führen, damit Wählerinnen und Wähler dem Wahlvorschlag insgesamt 20 Stimmen geben können. Im Austausch mit Kreisrat Dr. Bernd Vilsmeier kamen auch für Moosthenning wichtige Projekte des Landkreises Dingolfing-Landau zur Sprache, wie der Neubau der Operationssäle im Krankenhaus Dingolfing, die Modernisierung der Realschule in Dingolfing, der Erhalt des überregional wichtigen Niedermoores im Königsauer Moos sowie die Sanierung der Kreisaltenheime. „Die Nachfrage nach dem Rufbussystem LanDi übertrifft alle Erwartungen, deswegen darf eine Erweiterung des Angebotes nicht blockiert werden“, ergänzte Huber. Bei der Kreistagswahl kandidieren Gemeinderat Florian Huber (Platz 12), Markus Wolf (Platz 22) und Alfred Gruber (Platz 53). „Da sich Entscheidungen im Kreistag immer direkt auf die Gemeinde auswirken, ist es wichtig, die örtlichen Kandidaten zu unterstützen“, betonte Dr. Vilsmeier.

 

Bernd Vilsmeier

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